Der letzte Tropfen
Und Global Water Dances –
Im Zeichen der Zeit



Global Water Dances Munich 2013

„Eigentlich sollten wir alle wie Gochi sein“, liest Charlotte und Vivien dem Publikum vor. Gochi, ein neun Jahre alter balinesischer Junge, schwamm 480 Kilometer für den Schutz der Meere.

In den 46 Tagen umrundete er die Insel Bali. Mit einem Müllsack zum Aufsammeln von Treibmüll und einer Foto- und Videoausrüstung zum dokumentieren von unverantwortlichen Fischern, die Dynamit oder Chemikalien für den Fischfang einsetzen. Dabei ist Wasser für unseren Körper sehr wichtig.

Unser Körper besteht zu 50 bis 60 Prozent aus Wasser. Manche Quellen gehen sogar von 70% aus. Im Erstfall können wir ca. 50 – 80 Tage ohne Nahrung überleben, je nach körperlicher Verfassung des einzelnen, aber schon nach wenigen Tagen sind wir verdurstet. Ohne Wasser können wir nicht überleben. Niemand kann überleben.

Nach einer UN Schätzung leiden jetzt schon rund 1.5 Milliarden Menschen unter Wassermangel. Trinkwasser ist ein knappes Lebensgut. Zwischen 96% bis 98% Prozent – des weltweit verfügbaren Wassers ist Salzwasser und damit für die Menschheit kaum verwertbar. Und selbst an das meiste Süßwasser kommt man nicht heran, weil es in Gletschern gefroren, unerreichbar tief unter der Erde oder in Sümpfen liegt.

Die Angaben über die Menge des für den Menschen verfügbaren Süßwasservorrates schwanken enorm: während die UNESCO schätzt, dass nur etwa 0.0075 Prozent des Wassers auf der Erde für den Menschen verfügbares Süßwasser ist, geht der Wasserbericht der Vereinten Nationen von 2,53 Prozent aus. Dabei wächst die Weltbevölkerung nach Angaben der UNO jährlich um 78 Millionen und die UNESCO geht von fast 80 Millionen Menschen aus, die zusätzlich 64 Milliarden Kubikmeter Wasser benötigen werden, so der Wasserbericht. Von daher wird Wasser in der Zukunft noch knapper werden.

Da fällt der Blick wieder auch Gochi. Wir sollten alle ein wenig wie Gochi sein und unsere Umwelt schützen.


Global Water Dances Munich 2013
Tanzschüler der Ballettschule Lizius stellten sich dem Thema Wasserressourcen und Umweltverschmutzung. Mit ihrer Liveperformance und Textvorträgen in der Mohr-Villa Freimann e.V, führten sie dem Zuschauer vor Augen, wie sensibel und zerbrechlich unser Ökosystem ist und zeigten mögliche Wege aus der Misere auf.

Quellen:
www.FAZ.de
www.unesco.de
www.Spiegel.de
http://www.unesco.de/wwdr.html?&L
http://www.gcindex.com/de/news.php

Nachrichten:
T-online.de
n-tv.de
www.Aqua-Projekt.de

http://de.wikinews.org/wiki/Bali:_Umweltaktivist_Ketut_
Kamar_hat_sein_Ziel_erreicht

http://de.wikinews.org/wiki/Bali:_Kind_schwamm_480_Kilometer_
für_den_Schutz_der_Meere

http://snorkel-around-bali.balidivermagazine.com

http://www.tk-logo.de/basics/chemie/rmenue.php3?li=ba-chemie-wasser.html
https://www.pr.uni-freiburg.de/pm/2007/Weltwassertag_Programm

Spiegel online
http://www.unric.org/index.php?lang=de

Tina Lizius

 

   
 
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